Mit gerade mal 23 Jahren liegt sein Fußballerleben noch vor ihm. Christopher hat trotzdem schon einiges hinter sich. Von Gonsenheim wechselte er nach Unterliederbach, um dort in der A-Jgd Verbandsliga zu spielen. Mit noch 17 Jahren folgte dann der Wechsel ins Aktivenlager der Spvgg. Ingelheim bis er ein Jahr später vom selbsternannten “King von Mainz” (O-Ton Jennewein) zur Fortuna geholt wurde. Dort lief es leider nicht so, wie gewünscht. Schließlich pausierte er verletzungsbedingt ein Jahr. In der letzten Saison kehrte er wieder regelmäßig auf den Platz zurück und wurde bei der 2.0 natürlich schnell zu einem Führungsspieler. Zur Strafe
muss er ab dieser Saison wieder mit der I. trainieren und kommt dort wohl für die Außenpositionen der Viererkette in Frage.
Christopher ist extrem ehrgeizig. Das ist gleichzeitig sein größter Vor- und Nachteil. Auf dem Platz verlangt er viel von sich und von anderen, manchmal zu viel. Weil er dorthin geht, wo es weh tut, tut er sich häufig weh. Solange das Bein oder sonstwas aber nicht abfällt, wird natürlich weitergespielt. Gehumpelt wird gerne, auf die Zähne gebissen aber auch.
Zuversicht oder Finger abgesägt?
In der Landesligatruppe begegnet er natürlich starker Konkurrenz. Hinzu kommt das höhere Spieltempo und gesteigerte Anforderungen an taktisches Verhalten. Das ist dann wie beim Skifahren nach langer Pause. Man ist sich sicher, dass man es noch kann, fliegt aber bei der ersten Abfahrt mehrfach auf die Schnauze. Da ist Geduld statt Ehrgeiz gefragt, womit wir wieder beim Ausgangsproblem wären.
Insgesamt ist Christopher ein Pfundstyp, der in keiner Mannschaft fehlen sollte.


August 1st, 2010
sehr passend beschrieben =D