Das könnte  die Tabellenführung gekostet haben. Ein paar Gelbe und eine Gelbrote produzieren Minuspunkte im Fair-Play-Tableau. Dort standen die Fortuninis vor dem letzten Spieltag ganz oben. Und dann das. Ständige Diskussionen mit dem armen Mann in Schwarz. Nachdem das nichts nutzte, wurde die Kritiken deutlicher, lauter, unflätiger. Man fühlte sich gar berufen, vor dem Anstoß nach dem völlig regulären 1:1 lauthals eine abfällige Bemerkung über die Leistung des Mannes in Schwarz zu machen. All das blieb folgenlos.

Dann mal munter weiter (was pfeifst Du für ein Sch..? u.ä.). Irgendwann um die 75. herum schaltete die Ampel auf Rot. 10 Mann für die Schlussoffensive? Nicht wirklich erfolgversprechend. Fehler eingesehen? Ich fürchte nicht. Wiederholungsgefahr? Ja.

Klar. Angesichts der drohenden Niederlage lastete Druck auf den Spielern. Da kommt es vor, dass man nicht immer rational reagiert (Dieser Satz ist ein Plagiat).

Mittwochs scheint übrigens kein guter Tag für Punktspiele zu sein. In der Partie Inter Mainz-Bosniak gab es einen Spielabbruch. Dort begnügt man sich bei der gegenseitigen Kritik nicht mit Worten. In der Presse macht die Formulierung einer “handfesten Schlägerei” die Runde. Das aber vom Feinsten, mit Polizei und allem Pipapo. Braucht da jemand bald einen Anwalt?