Die 12er setzen bei ihrer neu gegründeten II. Mannschaft ganz auf die Jugend. Das ist für alle Gegner gut, denn von dem großen Haufen 18- und 19-Jähriger hat kaum einer ein Auto. Somit entspannt sich die Parkplatzsituation bei den 12ern erheblich. Leider hat das Trainerteam auch mit den jugendtypischen Problemen zu kämpfen. So reisten am Beobachtungstag 3 Spieler erst eine halbe Stunde vor Spielbeginn an, woran aber der berüchtigte samstägliche Stau zwischen Gonsenheim und Bretztenheim schuld gewesen sein soll. Zwei weitere Kicker schafften es sogar, sich in nur 22 Min. umzuziehen und pünktlich anständig aufgewärmt zum Anpfiff auf dem Platz zu stehen.

Sicher wird das Trainergespann Pick/Glöckner derartiges noch in den Griff bekommen, spätestens wenn weitere 6 Alternativen aus dem Urlaub zurückkehren bzw. spielberechtigt sind.

Auch das Verletzungspech regnete schon herab und traf Sascha Glöckner, der – als “6er” vorgesehen –  im Training unglücklich den Ball zwischen sich und den Erboden brachte, was das Fußglenk nicht sonderlich erfreute. Von hier aus jedenfalls Gute Besserung und: Kopf hoch.

Bretzenheim 12 II

Einen Schritt weiter als FIAM (bei der Einheitsfrisur): SV Bretzenheim 12 II

In der Kreisklasse will man dennoch ein gewichtiges Wort mitreden und oben mitspielen. “Finden” müsse man sich natürlich noch. Co-Trainer Glöckner geht davon aus, dass man gegenüber vielen Teams mit fortschreitender Spieldauer einen Konditionsvorteil ausspielen kann. Auf der Torwartposition ist man jedenfalls schon jetzt überdurchschnittlich gut besetzt.

Im Mittelfeld agierte A. Falduzzi, der sich heimlich von Fortuna Mombach 2.0 über die AH Bretzenheim in die dortige II. gemogelt hat. Weiters finden sich im Team viele Akteure, die in ihrem jungen Fußballerleben bereits Fortunaluft schnupperten. Auch das Trainergespann war bis zur vorletzten Spielzeit für die B-, dann A-Jgd. in Mombach verantwortlich, bis man in Gefolgschaft der meisten Spieler das Ufer wechselte. Man kennt sich also. Für die Zurückgebliebenen (Wortspiel, anm. d. Red.) war mit dieser Saison folglich der Lieblingsderbygegner geboren.

Spielerisch war im Pokalspiel gegen 1817 II noch einiges Stückwerk, was der personellen Situation, sicher auch dem klassenhöheren Gegner, geschuldet war. In der Abwehr will man mit einer Dreierkette agieren, wobei dem Autor persönlich ein Unterschied zur Spielweise mit  klassischem Libero nicht deutlich wurde – das kann aber auch am Autor liegen. Moral und Kampfgeist ist jedenfalls schon jetzt vorhanden.

Wir wünschen den 12ern als wahrscheinlich jüngstem Team eine stabile Premierensaison, viele Siege aber möglichst eine Niederlage am 5. Spieltag.